Pfarrhof 1619

Geschichte ALTER PFARRHOF 1619

Der ALTE PFARRHOF 1619 ist eines der vier Stufengiebelhäuser in Mauterndorf. Die Stufengiebel deuten auf einen bayrischen oder fränkischen Einfluss hin. Das Haus ist charakterisiert durch seinen wuchtigen Bau mit drei Hauptgeschossen.

Das ehemalige Brauhaus des Geschlechtes der Praun fiel im Jahre 1683 an die Kinder der Maria Regina Jocher, verehelichte Freifrau von Kuen von Belasy. Die Gewerkefamilie der Jocher besaß in Mauterndorf schon das Pfleghaus Nr. 1, das zu einem wunderschönen Patrizierhaus ausgebaut wurde. 1696 wurde das Haus an Vinzenz Milpacher, domkapitlicher Gerichts-, Kasten- und Mautschreiber in Mauterndorf, um 490 Gulden verkauft.
Das Domkapitel zu Salzburg erwarb das Praunsche Haus 1727 um 500 Gulden als neuen Parrhof, nachdem das Vikariatshaus bei einem Brand in Jahre 1726 vernichtet wurde. Aus dieser Zeit stammt das im Stuckrahmen gemalte Fresko an der Fasade des Hauses: Kleiner Altar mit Kelch und Hostie unter Baldachin und Krone, beiderseits Ähren und Weinstock.

Josef Steinlechner, Autounternehmer und Frächter in Mauterndorf hat den Pfarrhof im Jahre 1968 vom Erzbischöflichen Konsistorium käuflich erworben und mit Liebe restauriert. Seit dieser Zeit ist der ALTE PFARRHOF 1619 ein wunderschönes, gediegenes Apartmenthaus mit Restaurant im Parterre.
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